Pannenhilfe, wenn die Stomaversorgung undicht wird....
Der Alptraum schlechthin ist für viele Stomaträger, daß in einer "unpassenden Situation" die Versorgung undicht werden könnte. Leider gibt es dafür einfach keine "passende" Situation - nur mehr oder weniger (un)passende.

Die Haftfähigkeit der Stomaversorgung ist von vielen Faktoren abhängig:

• Die Beschaffenheit der Hautoberfläche (Narben, Hautkrankheiten etc. verändern die Haftfähigkeit)
• Die passend gewählte Versorgung
• Die individuelle Hautzusammensetzung
• Korrekte Aufbringung der Versorgung

Viele Stomaträger probieren Produkte mehrerer Hersteller aus, bis sie die für sie am besten geeignete Versorgung finden - Patentrezepte helfen da nicht viel. Einige bevorzugen trotz nahezu flüssiger Ausscheidung geschlossene Beutel, die nach Bedarf gewechselt werden; andere benutzen die sogenannten "Ausstreifbeutel", die eine Leerung des Stomabeutels ohne komplettes Wechseln der Basisplatte ermöglichen. Die "Tragzeiten" der Versorgungen sind individuell verschieden und hängen von vielen Faktoren ab - eine allgemeingültige Aussage lässt sich hier kaum treffen.

Veränderungen der Haut wie exzemartige Veränderungen, Schuppung, Rötung, Jucken und Wundsein sollten ein Anlass sein, sofort den Hausarzt aufzusuchen um mögliche krankhafte Veränderungen auszuschließen. Soche Erscheinungen lassen allerdings auch die Haftfähigkeit der Versorgung leiden - Abhilfe schaffen in den meisten Fällen nicht-fetthaltige Cremes oder Sprays, die den unter der Basisplatte liegenden Hautbereich abdecken und meistens für eine sehr gute Klebefähigkeit der Basisplatte sorgen.

Größere Hautdefekte wie Narben, etc. lassen sich im Allgemeinen durch Ausgleichpasten oder auch Stomaringe ausgleichen und bewirken ebenfalls, daß die Versorgung nicht nach kürzester Tragzeit undicht wird.

Passiert es dennoch einmal, sollte der Stomaträger grundsätzlich "auf seine Nase hören". Ein gut versorgtes Stoma riecht nicht, auch nicht bei Blähungen. Eine etwaige Geruchsbildung sollte sofort zur Überprüfung der Dichtigkeit der Versorgung führen - meist lässt sich das Unglück noch abwenden. Für diesen Fall lohnt sich die Mitführung eines "Notfallpaketes" mit einer vorbereiteten Reserveversorgung, genügend Kompressen und ggf. Waschtüchern zum Säubern der Stomaumgebung, einer verschließbaren Plastiktüte für den Abfall und die gebrauchte Versorgung. Ein "Notfallpaket" nimmt nicht viel Platz weg, sorgt aber für mehr Sicherheit bei längeren Abwesenheiten von zu Hause.

Bei zweiteiligen Versorgungen, bei welchen die Basisplatte ein paar Tage auf der Haut verbleibt und nur der Beutel gewechselt wird, lohnt sich eine morgend- und abendliche "Inspektion" der Basisplatte auf Veränderungen (z.B. "dunkle Schatten" oder "Streifen"), die auf eine kommende Undichtigkeit hindeuten können. In diesem Fall sollte die Versorgung schnellstmöglich gewechselt werden.

Es bleibt zu sagen, daß "Pannen" meist auf Handhabungsfehler zurückzuführen sind - die darunterliegende Haut wurde nicht sorgfältig genug gereinigt, die Klebeflächen nicht fest genug angedrückt o.ä. und treffen daher meist "Anfänger". Nach kurzer Zeit wissen die meisten Stomaträger, worauf zu achten und wie ihre individuelle Tragzeit einer Versorgung ist - und die Zeit von "Pleiten, Pech und Pannen" ist vorbei.
Pleiten, Pech und Pannen

Der Alptraum schlechthin ist für viele Stomaträger, daß in einer "unpassenden Situation" die Versorgung undicht werden könnte. Leider gibt es dafür einfach keine "passende" Situation - nur mehr oder weniger (un)passende.

Die Haftfähigkeit der Stomaversorgung ist von vielen Faktoren abhängig:
Die Beschaffenheit der Hautoberfläche (Narben, Hautkrankheiten etc. verändern die Haftfähigkeit)
Die passend gewählte Versorgung
Die individuelle Hautzusammensetzung
Aufbringung der Versorgung
Viele Stomaträger probieren Produkte mehrerer Hersteller aus, bis sie die für sie am besten geeignete Versorgung finden - Patentrezepte helfen da nicht viel. Einige bevorzugen trotz nahezu flüssiger Ausscheidung geschlossene Beutel, die nach Bedarf gewechselt werden; andere benutzen die sogenannten "Ausstreifbeutel", die eine Leerung des Stomabeutels ohne komplettes Wechseln der Basisplatte ermöglichen. Die "Tragzeiten" der Versorgungen sind individuell verschieden und hängen von vielen Faktoren ab - eine allgemeingültige Aussage lässt sich hier kaum treffen.

Veränderungen der Haut wie exzemartige Veränderungen, Schuppung, Rötung, Jucken und Wundsein sollten ein Anlass sein, sofort den Hausarzt aufzusuchen um mögliche krankhafte Veränderungen auszuschließen. Soche Erscheinungen lassen allerdings auch die Haftfähigkeit der Versorgung leiden - Abhilfe schaffen in den meisten Fällen nicht-fetthaltige Cremes oder Sprays, die den unter der Basisplatte liegenden Hautbereich abdecken und meistens für eine sehr gute Klebefähigkeit der Basisplatte sorgen.

Größere Hautdefekte wie Narben, etc. lassen sich im Allgemeinen durch Ausgleichpasten oder auch Stomaringe ausgleichen und bewirken ebenfalls, daß die Versorgung nicht nach kürzester Tragzeit undicht wird.

Passiert es dennoch einmal, sollte der Stomaträger grundsätzlich "auf seine Nase hören". Ein gut versorgtes Stoma riecht nicht, auch nicht bei Blähungen. Eine etwaige Geruchsbildung sollte sofort zur Überprüfung der Dichtigkeit der Versorgung führen - meist lässt sich das Unglück noch abwenden. Für diesen Fall lohnt sich die Mitführung eines "Notfallpaketes" mit einer vorbereiteten Reserveversorgung, genügend Kompressen und ggf. Waschtüchern zum Säubern der Stomaumgebung, einer verschließbaren Plastiktüte für den Abfall und die gebrauchte Versorgung. Ein "Notfallpaket" nimmt nicht viel Platz weg, sorgt aber für mehr Sicherheit bei längeren Abwesenheiten von zu Hause.

Bei zweiteiligen Versorgungen, bei welchen die Basisplatte ein paar Tage auf der Haut verbleibt und nur der Beutel gewechselt wird, lohnt sich eine morgend- und abendliche "Inspektion" der Basisplatte auf Veränderungen (z.B. "dunkle Schatten" oder "Streifen"), die auf eine kommende Undichtigkeit hindeuten können. In diesem Fall sollte die Versorgung schnellstmöglich gewechselt werden.

Es bleibt zu sagen, daß "Pannen" meist auf Handhabungsfehler zurückzuführen sind - die darunterliegende Haut wurde nicht sorgfältig genug gereinigt, die Klebeflächen nicht fest genug angedrückt o.ä. und treffen daher meist "Anfänger". Nach kurzer Zeit wissen die meisten Stomaträger, worauf zu achten und wie ihre individuelle Tragzeit einer Versorgung ist - und die Zeit von "Pleiten, Pech und Pannen" ist vorbei.