Aldi und andere Fallen I

Wenn ich, weil ich eigentlich gerne viel esse, mal wieder gesündigt hatte bzw. nicht auf die Zeit geachtet hatte, dann passierte, was passieren muss: die Flut brach sich gewaltsam Bahn - was heißt, daß ich meist nur noch ein paar Schritte gehen und 3 Sätze (nicht mal vollständig) formulieren, bis ich den Stuhl nicht mehr halten konnte und alles sprichwörtlich in die Hose ging......versuchen Sie mal, einer "Verkäuferin" im Aldi, vorausgesetzt, Sie finden überhaupt eine, zu erklären, daß Sie a) wissen, daß es KEINE Kundentoilette gibt, B) Sie aber trotzdem JETZT!! eine brauchen, und zwar schnell C) verständlich zu machen, daß es sich hier um einen absoluten Notfall handelt - ich wünsche Ihnen viel, viel Spaß dabei!!

Machen Sie den Test, nehmen Sie eine Riesenportion Glaubersalz ein, gehen Sie in den o.g. Laden oder einen ähnlichen (es funktioniert mit fast allen Geschäften!) und vergessen Sie BLOSS NICHT, die bekannte Plastiktüte mit den erwähnten Utensilien mitzunehmen - Sie werden sie a) auf jeden Fall brauchen, b) eine Menge "Spaß" haben und c) die Beteiligten (= die anderen Kunden, die Person, mit der Sie verkäuferseitig zu tun hatten und einige andere) werden Sie aus Leibeskräften für den Rest Ihres Lebens hassen - aber im unwahrscheinlichen Falle Ihrer Wiederkehr Ihnen schnellstens einen Zugang zum begehrten Örtchen ermöglichen.....


Vielleicht verstehen Sie ein wenig, warum ich vor ANNO STOMA niemals bzw. nur in  absoluten Notfällen Einkaufen gegangen bin und warum ich heute selbst die Tatsache genieße, einfach nur im Real-Einkaufsmarkt in der Schlange vor der Kasse stehen zu DÜRFEN!! (Da sehen Sie mal, was für ein Luxus das eigentlich ist....) back to Top

Aldi und andere Fallen II

Einmal gings schief, mitten im Rewe, die Soße Beine runter, Pfützenbildung (!) vor dem Kühlregal, Verkäuferin losgejagt mit "Bitte bringen Sie mir eine Unterhose, Strumpfhose, Seife, Schwamm etc. aufs KundenWC" (hatte an dem Tag *zufällig* einen Rock an, an dem dieser Kelch, warum und wie auch immer, vorbei gegangen ist -- DAS stählt fürs Leben, kann ich Ihnen sagen! ) , was die überaus freundliche Dame auch unverzüglich und aufs Vollkommenste  tat.

Sie hielt unaufgefordert vor der Toilettentür "Wache", wimmelte Kunden ab, die vielleicht auch dieses Ortes bedurft hätten und bot sogar an, die Schweinerei, die man mit dem Entkleiden nach so einem Maleur schlichtweg nicht verhindern kann, aufzuwischen!! Niemals - das hätte ich niemandem zumuten wollen!

Ich kann nur sagen: ich weiß nicht mehr, wie die Dame hieß, aber ich würde sagen, ein solches Verhalten und Verständnis zeugt von tiefer Nächstenliebe (oder sie kannte dieses Problem aus eigener Erfahrung!) 
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